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	<title>meinemarie &#187; Marie01</title>
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	<description>Schülerzeitung am Gymnasium Mariengarden</description>
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		<title>Wenn das mal nicht schief geht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kollmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Bünte]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Kruse]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin Rudt]]></category>
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		<category><![CDATA[PISA-Studie]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralabitur]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der ber&#252;hmt-ber&#252;chtigten PISA-Studie ist nicht nur der Turm des italienischen St&#228;dtchens, sondern auch die Bildung in unserem Land in der Schieflage. Die diesj&#228;hrige Abiturientia soll das wieder gerade richten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal eine PISA-Studie, die die F&auml;higkeiten der Sch&uuml;ler in aller Herren L&auml;nder messen wollte. Diese erregte in einem kleinen Land mitten in Europa e-normes Aufsehen, denn die Sch&uuml;ler im Lande der einstigen Dichter und Denker schnitten sehr schlecht bei dieser Messung ab. Im internationalen Vergleich schafften es die deutschen Sch&uuml;ler im Fach Mathematik gerade mal auf Platz 19, in der Lesef&auml;higkeit lagen sie an 21. Stelle und in den Naturwissenschaften waren 17 andere L&auml;nder besser.<br />
So geschah es, dass jeder im Lande pl&ouml;tzlich in Talkrunden, Foren und anderswo etwas Schlaues &uuml;ber die Bildungshinterb&auml;nkler der Welt &auml;u&szlig;ern musste. Auch im Ministerium f&uuml;r Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen traf man sich zur Debatte und suchte nach einer L&ouml;sung f&uuml;r die Misere. Manche machten die faulen Sch&uuml;ler f&uuml;r den Bildungs-GAU verantwortlich, andere meinten, unmotivierte Lehrer seien das Problem, und wieder andere kritisierten ideologisch das ganze Bildungssystem.<br />
Das bestehende System musste unbedingt reformiert werden, dessen war man sich schnell bewusst, und kam so zu dem Schluss, dass ein Zentralabitur herm&uuml;sse. Jedes kleine Sch&uuml;lerlein im Land solle die gleichen Pr&uuml;fungen ablegen, denn das f&uuml;hre zu einem festgesetzten Leistungsstandard und zu sonstigen Dingen, die sich gedruckt und in Politiktalkrunden im Fernsehen sehr gut anh&ouml;ren. Und da niemand eine bessere Idee hatte, wurde es so beschlossen.<br />
Zahlreiche Proteste von Lehrern, Eltern und Sch&uuml;lern nutzten nichts und auch wenn es selbst von Seiten der Organisatoren Bedenken gab, ob man denn bis zum Jahr 2007 alles f&uuml;r ein derartiges Unterfangen in die Wege leiten k&ouml;nne, lie&szlig;en sich die tapferen Retter der nordrhein-westf&auml;lischen  Bildung bei ihrer Mission nicht beirren . Sie f&uuml;hrten per Gesetz ein, dass jede Gesamtschule und jedes Gymnasium in unserem kleinen Bundesland dazu verpflichtet, die gleichen Abiturklausuren zu schreiben zu lassen.<br />
So geschah es, dass am 26. M&auml;rz des  Jahres 2007 erstmals an etwa 800 Gymnasien und Gesamtschulen in unserem kleinen Bundesland die gleichen Klausuren geschrieben wurden und man sich im Leistungskurs Deutsch zu den unterschiedlichsten Themen zu &auml;u&szlig;ern hatte, bevor man sich in den n&auml;chsten Tagen und Wochen mit allem auseinandersetzen konnte, was man als Abiturfach f&uuml;r sich bestimmt hatte.<br />
Insgesamt waren alle gestellten Klausuren gerecht, auch wenn man von den Autoren der Pr&uuml;fungen h&auml;tte erwarten k&ouml;nnen, dass sie die Gedichte richtig abtippen. Manchmal macht auch ein Buchstabe in einem barocken Sonett eine Menge aus &#8211;  in Biologie die richtigen Stoffe angeben (hier sorgten falsche Beschriftungen von Diagrammen durchaus f&uuml;r eine Verunsicherung der Absolventen) oder in der Chemie exakte Werte in die Aufgaben einarbeiten, die ein problemloses L&ouml;sen der Aufgaben unbedingt erfordert.<br />
Fehlerlos feierte das Zentralabitur seine Premiere also nicht und so gibt es bereits leise Stimmen, die sagen, dass auch die Autoren den Sch&uuml;lern Fehler zugestatten sollen, um eine ausgleichende Gerechtigkeit, die man ja schlie&szlig;lich mit den Zentralabitur erreichen wollte, herzustellen.<br />
Ob  die Klausuren letztendlich so benotet werden, wie man es im Gef&uuml;hl hat, ist nicht sicher, denn die Bewertung liegt nicht im freien Ermessen des Lehrers. Auch, wenn das Gef&uuml;hl bei der Mehrzahl der Pr&uuml;flinge gut war, sollte man vielmehr genau das geschrieben haben, was im Erwartungshorizont steht. Denn nur danach werden Punkte vergeben, die dann &uuml;ber eine gute oder mangelhafte Leistung entscheiden. Individuelle Leistung und Kreativit&auml;t, die ja eigentlich in der Schule gef&ouml;rdert werden sollen, finden, wenn sie jenseits statischer Bewertungsschemata liegen, keine Beachtung. Dennoch endet auch dieses M&auml;rchen, wie jedes andere: Und wenn es sich bew&auml;hrt, so schreiben die Sch&uuml;ler in unserem kleinen Land in allen Zeiten ein zentral gestelltes Abitur.</p>
<p><strong>Auf der n&auml;chsten Seite: Und nach dem Abi? 13er erz&auml;hlen.</strong></p>
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		<title>Robert L. Stine: Das Verh&#228;ngnis</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareen Beckmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterstufenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>
		<category><![CDATA[Robert L. Stine]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr gutes Buch mit gro&#223;em &#220;berraschungseffekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-42" title="Das Verh&auml;ngnis" src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/06/ubuch1.jpg" alt="" width="150" height="240" />Robert L. Stine<br />
<strong>Das Verh&auml;ngnis</strong><br />
152 Seiten<br />
Loewe<br />
6,90 Euro</p>
<p>Lindsay hat einen Job als Rettungsschwimmerin im North Beach Freizeitclub bekommen. Doch irgendwie geht es dort nicht mit rechten Dingen zu: Sie sieht ein M&auml;dchen leblos an der Oberfl&auml;che eines Schwimmbeckens treiben. Au&szlig;erdem hat Lindsay bald Zweifel an ihrer eigenen Existenz, denn sie findet eine Akte &uuml;ber sich, in der steht: VERSTORBEN! Was hat das alles zu bedeuten? Mehr und mehr hat sie den Verdacht, dass etwas mit ihr nicht stimmt.<br />
Der Jugendthriller vom Erfolgsautor Stine aus der bekannten Reihe „Fear Street“ ist ein sehr gutes Buch mit gro&szlig;em &Uuml;berraschungseffekt. Besonders spannend wird es durch die Erz&auml;hlweise: Die Person, die am Anfang des Kapitels genannt wird, erz&auml;hlt jeweils aus ihrer Sicht in Ich-Form. Ich w&uuml;rde es auf jeden Fall weiterempfehlen; es ist eines der besten Fear-Street-B&uuml;cher, die ich bis jetzt gelesen habe.</p>
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		<title>Good Charlotte: Good Morning Revival</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Büning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Good Charlotte]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#252;blichen harten Punksongs, gemischt mit ein bisschen U2.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/06/goodcharlotte-150x150.jpg" alt="" title="Good Charlotte - Good Charlotte" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-46" />Das vierte Werk der Pop-Punker ist das perfekte Album f&uuml;r den Fr&uuml;hling. Die unbeschwerte und eing&auml;ngige Art von Good Charlotte stimmt einen von Anfang an gut.<br />
Neben der ersten Singleauskopplung „Keep Your Hands Off My Girl“, die eher GC-untypisch klingt und sogar einige HipHop-Elemente beinhaltet, wurden auch Balladen („March On“) und die &uuml;blichen h&auml;rteren Punksongs („Misery“) zu einem abwechslungsreichen Album zusammengemixt.<br />
Mein pers&ouml;nlicher Lieblingssong „Where Would We Be Now“ klingt zwar ein wenig nach U2, hat aber einen herrlichen Refrain, der einen Tage lang verfolgt! Also: Reinh&ouml;ren lohnt sich!</p>
<blockquote><p><a href="http://www.myspace.com/goodcharlotte">myspace.com</a><br />
Good Charlotte bei MySpace</p></blockquote>
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		<title>Frank Sch&#228;tzing: Die dunkle Seite</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josche van der Ven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oberstufenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Frank SchÃ¤tzing]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehmet Ãœsker ist tot. Stundenlang gequ&#228;lt und gefoltert wurde er am Ende durch drei Bauchsch&#252;sse get&#246;tet. Warum? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/06/obuch1-189x300.jpg" alt="" title="Frank Sch&auml;tzing - Die dunkle Seite" width="189" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-38" />Frank Sch&auml;tzing<br />
<strong>Die dunkle Seite</strong><br />
411 Seiten<br />
Goldmann<br />
9,95 Euro</p>
<p>Mehmet Ãœsker ist tot. Stundenlang gequ&auml;lt und gefoltert wurde er am Ende durch drei Bauchsch&uuml;sse get&ouml;tet. Warum?<br />
Diese Frage besch&auml;ftigt eigentlich Kommissar Menemici, doch durch Zufall wird auch die Detektivin Vera Gemini in den Fall hineingezogen. Das Buch startet weit weg von uns, 1991 in Kuwait. Eine fesselnde Szene bricht schnell ab und ein Sprung in Zeit und Ort nach K&ouml;ln 1999 wird vollzogen. Der Grund wird einem erst sp&auml;ter klar, das ist sicher, denn Verwicklungen bis zum Gehtnichtmehr und ein Wechselspiel zwischen zwei Parteien auf der Seite der „Guten“ und mehreren auf der Seite des „B&ouml;sen“ pr&auml;gen das Buch.<br />
Detailverliebt erz&auml;hlt Sch&auml;tzing eine hoch spannende Geschichte. Manchmal, wie immer bei Sch&auml;tzing, muss man einen langen Atem haben, aber der lohnt sich auf jeden Fall!</p>
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		<title>Marie Antoinette</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kirsten Dunst]]></category>
		<category><![CDATA[Marie Antoinette]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>
		<category><![CDATA[Sofia Coppola]]></category>

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		<description><![CDATA[Die junge franz&#246;sische Aristrokratin galt als &#252;berm&#252;tig, arrogant und immer nur in Party-Laune. Dass sie ein Leben lang unter enormem Druck stand - daran denkt auch heute kaum einer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-48" title="Marie Antoinette" src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/06/marie-antoinette-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" />„Marie Antoinette“ ist nach „Lost in Translation“ der n&auml;chste Geniestreich von Sofia Coppola. Er erz&auml;hlt die Geschichte der j&uuml;ngsten Tochter der &ouml;sterreichischen Kaiserin Maria Theresia, die Mitte des 18. Jahrhunderts aus politischen Gr&uuml;nden mit dem franz&ouml;sischen Thronfolger Louis XVI. verheiratet wird. Gegen ihren Willen muss Marie Antoinette im Alter von 14 Jahren alles hinter sich lassen, um in Frankreich ein v&ouml;llig neues und nicht immer angenehmes Leben zu beginnen. Zwar lebt sie dort im absoluten Ãœberfluss, kann sich prunkvoll kleiden und ausgelassene Feste feiern, doch st&ouml;&szlig;t sie nicht zuletzt von Seiten ihres Ehegatten auf K&auml;lte und Ablehnung.<br />
Basierend auf einer neuen Biografie von Bestseller-Autorin Antonia Fraser beschreibt der Film das Leben Marie Antoinettes einmal nicht aus dem franz&ouml;sischen Blickwinkel. Dort hat die K&ouml;nigin n&auml;mlich bis heute einen eher schlechten Ruf. Regisseurin Sofia Coppola entdeckt die verletzlichen, die kindlichen Seiten einer Jugendlichen, auf deren Schultern so viel Verantwortung lastete.<br />
Was nach einem stumpfen Kost&uuml;mfilm klingt, ist eine bunte Pop-Ãœberraschung: Statt &ouml;den Menuetten erklingen The Strokes, The Cure, New Order. Zudem erwecken kleinste Einstellungen, k&uuml;rzeste Sequenzen wie das Spielen mit einem Gelee den Eindruck, es handele sich um die Jugendlichen von heute. Und erst die Farben! Marie Antoinettes goldener K&auml;fig ist so pr&auml;chtig, farbig, voll, ihre Kleider und Frisuren noch unbeschreiblicher. Dabei wurde sich vielleicht nicht immer an die historischen Grundlagen gehalten, aber es f&auml;llt recht leicht, den Inhalt zu filtern und zur Not das Wahre vom Erfundenen zu trennen.<br />
Es ist toll, wie dieser Film ohne viel Dialog auskommt und stattdessen mit m&auml;chtigen Bildern &uuml;berh&auml;uft, wie er sp&auml;testens mit der ersten Ballszene die Glieder zum Zucken bringt und schlie&szlig;lich nicht einmal ein pomp&ouml;ses Ende ben&ouml;tigt. Kirsten Dunst spielt nat&uuml;rlich wunderbar, tanzt einem noch eine Woche sp&auml;ter durch den Kopf, und Jason Schwartzman als penibler Schnickelfritz ist einfach herrlich krampfig.<br />
„Marie Antoinette“ ist Popkultur auf h&ouml;chstem Niveau, welche man auf keinen Fall verpassen sollte. Die Hauptfigur h&auml;tte diesen Film geliebt, und diese Musik und diese Feste und diese Wildheit und diese Melancholie &#8211; und Sofia Coppola.</p>
<p><em>&#8220;Marie Antoinette&#8221; ist k&uuml;rzlich auf DVD erschienen. Neben einem ausf&uuml;hrlichen Making Of bietet die DVD viele weitere Extras. Sie kostet etwa 18 Euro.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pro &amp; Contra: Zieht eure T-Shirts aus</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina LÃ¶chteken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>
		<category><![CDATA[Pro & Contra]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Ferien mit Mama und Papa wegfahren oder lieber mit Freunden einen drauf machen? Unsere Autoren sind unterschiedlicher Meinung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PRO</strong> Spa&szlig;faktor: 100 Prozent</p>
<p>„Bist du dir sicher, dass alles im Koffer ist?“ Nat&uuml;rlich ist man sich da sicher, denn wenn es in den Urlaub ohne Eltern geht, ist es in dem Moment nicht so wichtig, ob man auch alles dabei hat. Zelten mit Freunden, Feriencamps oder Aufenthalte in mittelpr&auml;chtigen Jugendherbergen &#8211; das Angebot f&uuml;r junge Leute, die einige Tage einfach nur „elternfreien“ Spa&szlig; genie&szlig;en wollen,  ist umfangreich. Einige befreiende Tage, an denen man mit dem Geschnarche des Zimmergenossen erwacht, den gesamten Tag hindurch all die Dinge tut, die einem gefallen &#8211; ohne sich von den nah-verwandten Spa&szlig;bremsen „sch&ouml;nere“ Aktivit&auml;ten aufdr&uuml;cken zu lassen (wie zum Beispiel stundenlange Spazierg&auml;nge an der Nordsee&#8230;). Am Abend gilt es den Tag mit einer rauschenden Party abzurunden. Man hat zwar nicht allzu viel geschlafen, jedoch ist das Energie-Depot von Sch&uuml;lern, die nicht in der Schule sind, bekanntlich unersch&ouml;pflich und der Spa&szlig; hat nach ein bis zwei Wochen schlie&szlig;lich auch ein Ende. Wenn jedoch das Ende der freien Zeit ohne Eltern naht, freuen sich die meisten dann doch wieder darauf, die Jugendherberge und die dort angebotenen Bequemlichkeiten weit hinter sich zu lassen und in das vertraute „Hotel Mama“ zur&uuml;ckzukehren&#8230;</p>
<p><strong>CONTRA</strong> Ausgaben: 0 Euro</p>
<p>Wie herrlich! Man wacht morgens auf, kommt verschlafen aus seinem Zimmer und auf dem Tisch steht ein Fr&uuml;hst&uuml;ck, wie man es nur selten erlebt. Da kommt Freude auf! Danach wird in aller Ruhe &uuml;berlegt, was man denn heute so zu tun gedenkt. Und wer meckert noch &uuml;ber einen ausgedehnten Spaziergang, wenn am Ende dessen ein Eiscafé wartet? Nachmittags dann zum Strand und am Abend vielleicht in die Stadt oder in ein Restaurant. Keine finanziellen Probleme &#8211; denn bei einem solchen Programm w&auml;re man im Ferienlager zweifelsohne nach zwei Tagen pleite &#8211; und was noch viel sch&ouml;ner ist: Auch wenn man denkt, seine Eltern in- und auswendig zu kennen, im gemeinsamen Urlaub lernt man immer wieder neue Seiten an ihnen kennen, die meistens positive sind. Sp&auml;testens, wenn man den Tag dann in der Ferienwohnung vor dem Fernseher ausklingen l&auml;sst, merkt man das Sch&ouml;ne am Familienurlaub: Er tr&auml;gt dazu bei, dass man auch im Alltag ein besseres Verh&auml;ltnis zu seinen Eltern hat. Familienurlaub ist deshalb eine Sache, die ich jedem empfehlen kann, der vielleicht im Alltag mit seinen Eltern nicht so gut klarkommt, da dies ein gemeinsames Erlebnis ist und man vielleicht wider Erwarten viel Spa&szlig; zusammen haben kann.</p>
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		<title>Nichts f&#252;r Kuschelkatzen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Dierolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Madsen]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich ihre erste Single, „Die Perfektion“, machte die Band Madsen deutschlandweit bekannt. Jetzt bringt die Truppe um die drei Br&#252;der aus dem Wendland ihr zweites Album heraus. Unsere Autorin hat sich das live angeh&#246;rt, im Rahmen eines - nat&#252;rlich - perfekten Konzerts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/10/madsen1.jpg" rel="lightbox[1]"><img class="alignright size-medium wp-image-103" title="Madsen1" src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/10/madsen1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Am fr&uuml;hen Abend des 31. M&auml;rz 2007 ist es vor dem Skaters Palace in M&uuml;nster unangenehm k&uuml;hl und wer glaubt, er k&ouml;nne sich mit Skaten aufw&auml;rmen, der muss entt&auml;uscht werden: Heute Abend wird hier nicht geskatet, heute Abend wird hier gerockt, denn Madsen geben sich im Rahmen ihrer „Goodbye Logik“-Tour die Ehre.<br />
Die Location ist erstklassig, klein und „dreckig, also geil!“ Ein paar Rampen stehen in der Gegend rum und die W&auml;nde sind voller Graffiti. Der kleine Bereich vor der B&uuml;hne ist schnell gef&uuml;llt, erste Ges&auml;nge werden schon vor der Vorband angestimmt, die Stimmung ist ausgelassen. Klar ist: Beschauliches H&uuml;ftenschwingen ist hier nicht gefragt (auch wenn die feinen St&ouml;ckelsch&uuml;hchen einiger Besucherinnen darauf schlie&szlig;en lassen).<br />
Und richtig, schon bei der Vorband verwandelt sich die Zuschauermenge in eine pogende Meute. Ob man Profession Reporter aus Koblenz jetzt kennt oder nicht, die liefern definitiv eine solide Einf&uuml;hrung in den Abend und wer jetzt schon Probleme damit hat, sein Gleichgewicht zu halten, der sollte sich lieber zur&uuml;ckziehen, denn sp&auml;testens beim Hauptact gibt es kein Halten mehr: Madsen beginnen ihr Konzert mit „Ein Sturm“ und wer je der Meinung war, eine kleine Zuschauermenge k&ouml;nne nicht mit der Begeisterung von vielen Konzertbesuchern mithalten, der wird eines Besseren belehrt: Das Publikum wogt, es wird gesungen was die Stimmb&auml;nder hergeben. Ohne die Spur einer Ansage folgt direkt der n&auml;chste Song, mit „Diese Kinder“ kommt er aus dem ersten Album der Band. Nun ja, ganz ohne Begr&uuml;&szlig;ung geht es dann doch nicht: „Herzlich willkommen, Freunde des guten Geschmacks und der Hoffnung!“<br />
Kurz gesagt, die Chemie zwischen Band und Publikum stimmt. Egal, ob Sebastian seine neue Akustikgitarre „Bob“ tauft, ob sich Niko als „der neue Bassist Bernd“ vorstellt, oder ob Folkert (F&ouml;lli) hinter seinem Keyboard herkommt, um auch mal einen Song anzusagen, man versteht sich.<br />
Eine ruhige Kugel wird hier nur in den seltensten F&auml;llen geschoben und so bleiben „Der Moment“ („Ihr Kuschelkatzen!“) und „Euphorie“ als beschauliche Songs eher die Ausnahmen. Stattdessen bricht ein furioses Feuerwerk an schnellen, lauten Songs &uuml;ber das Publikum herein, im Skaters Palace geht es ab, sei es zu altbekannten Songs wie „Panik“, „Vielleicht“, „Unzerbrechlich“ und „Du schreibst Geschichte“, als auch zu einem neuen Song. „Nitroglyzerin“ geht durch die Decke, man f&uuml;hlt die Energie des Songs am ganzen K&ouml;rper. Die Band scheint ebenfalls ihren Spa&szlig; zu haben, man w&uuml;rde auf jeden Fall gerne wieder hier in M&uuml;nster spielen wollen. <a href="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/10/madsen2.jpg" rel="lightbox[1]"><img class="alignleft size-medium wp-image-102" title="Madsen2" src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/10/madsen2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><br />
Viel zu schnell wird das Geheimnis des Abend gel&uuml;ftet: „Hier steht, dass wir nur noch einen Song spielen,nat&uuml;rlich k&ouml;nnt ihr was dagegen tun!“ Der eigentlich letzte Song endet mit einem bunten Papierschnipselregen und Sprechch&ouml;ren, die lauthals „Madsen“ fordern. Die Band l&auml;sst sich nicht lange bitten und mit „Die Perfektion“ und zwei weiteren Songs wird noch einmal richtig abgefeiert, dann ist aber auch Schluss, das Licht geht an und das Skaters Palace wird ger&auml;umt.<br />
Nach und nach lichtet sich das Chaos an Bar und Garderobe und die wenigen verbliebenen Konzertbesucher werden f&uuml;r ihr Warten belohnt, denn Madsen lassen es sich nicht nehmen, noch ein paar Fotos schie&szlig;en zu lassen, Karten und Zeitschriften zu signieren und ein bisschen zu plaudern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Durch Krise zu Herausforderung und Eifer</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pater Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen von Mazenod]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>
		<category><![CDATA[Schulseelsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Eugen von Mazenod war ein begeisterter Mensch. Trotz seines hitzigen und impulsiven Wesens war er sehr herzlich. Schwimmend gegen den Strom seiner Zeit, mitgenommen durch die Franz&#246;sische Revolution, wuchs er im Exil auf. Hunger, Stra&#223;enk&#228;mpfe, Flucht - f&#252;r Euch sicher kaum vorstellbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13" title="Eugen von Mazenod" src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/06/eugen.jpg" alt="Bild: Pater Felix Rehbock" width="170" height="297" />Mit 20 Jahren kehrte er am 24.Oktober 1802 nach Frankreich zur&uuml;ck. Er musste erleben, wie viele seiner Hoffnungen durch den chaotischen Zustand in seinem Heimatland &#8211; in dem er  am 1. August 1782 (Aix-en-Provence) als Sohn einer provenzalischen adeligen Familie geboren wurde-  gestorben waren. Unter anderem litt er sehr darunter, dass sich seine Eltern getrennt hatten. Es war f&uuml;r ihn, der sehr an beiden Eltern hing, ein schweres Kreuz zu erleben, dass seine Vers&ouml;hnungsversuche fehlschlugen. Ein lukrativer Heiratsplan, ausgeheckt von seiner Mutter, ging durch den Tod der vorgesehenen Braut daneben. Schon w&auml;hrend seiner Exilszeit wandte Eugen sich zun&auml;chst vom Glauben ab und auch jetzt wusste er wenig damit anzufangen, da er mit so vielen anderen Dingen besch&auml;ftigt war. Gepr&auml;gt von den Erlebnissen im Kreise des Adels in Italien, versuchte er f&uuml;r sich und seinen Vater im nun liberalen Frankreich eine gesellschaftlich angesehene und unabh&auml;ngige Zukunft aufzubauen. Aber auch dieser Plan scheiterte. All diese Niederlagen und die Ereignisse um ihn beeinflussten sein Leben. Eugen ist 23 und er erf&auml;hrt eine innere Leere und kommt dadurch in eine Krise, die er in Palermo schon einmal hatte, nur dass sie jetzt viel schlimmer war. Eugen &#8211; immer auf der Suche nach Gl&uuml;ck und Zukunft, nach einer l&auml;ngst vergangenen gesellschaftlichen Bedeutung und dem fr&uuml;heren Reichtum, &#8211; findet schlie&szlig;lich den Weg zum wahren Leben. Am Karfreitag 1807 wurde er w&auml;hrend der Karfreitagsliturgie innerlich tief getroffen. Der Blick auf den Erl&ouml;ser Jesus Christus am Kreuz lie&szlig; ihn erkennen, dass Christus sein Leben und sein Blut f&uuml;r ihn pers&ouml;nlich hingegeben hatte. Diese Erkenntnis lie&szlig; ihn bitterlich weinen. Ab jetzt wollte er sein Leben &auml;ndern und er entschloss sich, diesem Erl&ouml;ser &#8211; diesem Christus &#8211; nachzufolgen. Er wollte Priester werden. Er sah nun auch den Niedergang der Kirche und ihre  Verwahrlosung, er f&uuml;hlte gleichzeitig eine starke Bindung zu Gott. Dieser Bindung nachgehend, verlie&szlig; er im Oktober 1808 abermals Aix und ging gegen den Willen seiner Mutter nach Paris, um im dortigen Seminar Saint Sulpice Theologie zu studieren. Schon drei Jahre sp&auml;ter, am 21. Dezember 1811 empfing er in Amiens die Priesterweihe. Er hatte ein gro&szlig;es Herz f&uuml;r die Armen, Benachteiligten und an den Rand Gedr&uuml;ckten. Eugen hatte begriffen, wie sehr die Menschen Gott brauchen. Sein Herz brannte f&ouml;rmlich von dem Wunsch, allen Menschen zu erz&auml;hlen, wie gro&szlig; Gott ist und dass genau dieser Gott den Menschen, besonders den Jugendlichen, Armen und Verlassenen,  nahe sein will. Weil Eugen aber nicht nur ein frommer und eifriger, sondern auch ein kluger Mann war, hatte er schnell begriffen, dass er diese Aufgabe nicht alleine erledigen konnte. Er brauchte Gleichgesinnte, die wie er von Gott begeistert waren und die den Mut hatten, in Ihrem Leben ganz auf Gott zu vertrauen. In den Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria, den OMIs oder kurz den Oblaten, hat Eugen solche Leute gefunden. M&auml;nner und Frauen, die bereit sind den Menschen durch Wort und Tat von Gott zu erz&auml;hlen und die keine Angst davor haben, daf&uuml;r auch &uuml;ber matschige Dschungelpfade, staubige Sandpisten oder zugefrorene Fl&uuml;sse zu gehen. Am 17. Februar 1826 best&auml;tigte der damalige Papst Leo XII diese Gemeinschaft.</p>
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		<title>Betreff: Neuigkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josche van der Ven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Austauschkolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Austauschjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>
		<category><![CDATA[Rotary]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil der Austauschkolumne schreibt Josche, der bald f&#252;r ein Jahr nach Argentinien geht, an Lars.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von:</strong> Josche van der Ven<br />
<img class="alignright size-medium wp-image-19" title="Austauschkolumne (1): Josche f&auml;hrt nach Argentinien" src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/06/josche-300x225.jpg" alt="Foto: Thomas van der Ven" width="300" height="225" /><strong>An:</strong> Lars Paprotta</p>
<p>Hey Lars!<br />
Wie gehtâ€™s? Es ist der Wahnsinn, dass wir beide in einem halben Jahr weg sind, oder? So richtig glauben kann man das immer noch nicht richtig. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich alle m&ouml;glichen Organisationen angeschrieben habe um irgendwie Klarheit zu bekommen. Als wir endlich Rotary gefunden hatten, kam ganz schnell die 1. Informationsveranstaltung nach den Sommerferien und dann die Bewerbung. Mann, haben wir daf&uuml;r arbeiten m&uuml;ssen, auf die letzte Minute war alles fertig. Das war bestimmt schon unsere erste Pr&uuml;fung. Dann ging es rasend schnell weiter und wir hatten unser „Auswahlinterview“. Genial, als wir unsere L&auml;nder wussten, und wir hatten sogar beide unser Wunschland bekommen! Argentinien und Kanada! Hoffentlich klappt es, dass du auch in den franz&ouml;sischsprachigen Teil von Kanada kommst, so wie du es dir w&uuml;nschst!<br />
Gut, dass uns das Warten auf unsere Guaranteeform, unseren endg&uuml;ltigen Bescheid, in welche Stadt wir kommen und zu welcher Familie, auch noch spannend gemacht wird &#8211; da unsere beiden Familien ja jetzt schon G&auml;ste haben. Wie l&auml;uft es mit eurer Austauschsch&uuml;lerin aus Brasilien, Maria? Anneke aus Neuseeland, die bei uns zu Gast ist, ist total nett und  sie scheint sich gut einzuleben. Bei uns wird meistens noch Englisch gesprochen und bei euch? Finde ich ziemlich bewundernswert, fast ohne Vorkenntnisse und dann ein Jahr in einem anderen Land. Na ja, wer wei&szlig;, ob es bei mir anders sein wird? Seit f&uuml;nf Wochen mache ich jetzt jeden Dienstagabend brav im Spanisch-VHS-Kurs mit und es macht mir eigentlich total Spa&szlig;. Pa macht auch mit! Er meinte „Warum nicht?“ und so ist es wirklich ganz cool, wenn man jemanden kennt und so.<br />
Das Beste habe ich dir noch gar nicht erz&auml;hlt, Lars! Im Zeitraum vom 08. bis 18. August will Lufthansa uns Outbounds (sind die Bezeichnungen f&uuml;r Austauschsch&uuml;ler von Rotary nicht cool? ) nach Argentinien fliegen! Als ich das letzte Woche erfahren habe, merkte ich richtig wie, ernst es wurde!<br />
Und wenn dann auch noch so viele sagen, was machen wir dann ohne euch, find` ich es auch nicht immer nur einfach, aber ich glaubÂ´, das kriegen wir schon hin, was meinst du?!<br />
Auf jeden Fall freue ich mich irgendwie total und wenn jetzt auch noch die Klassenfahrt kommt, ist das Schuljahr wirklich auch schon beinahe zu Ende!!<br />
Viele Gr&uuml;&szlig;e! Josche</p>
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		<title>Warum ist da Krieg?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Paprotta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Face2Face Project]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Marie01]]></category>
		<category><![CDATA[PalÃ¤stina]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast t&#228;glich h&#246;ren wir das in den Nachrichten: „Erneut Anschl&#228;ge in Israel!“ Und jedes Mal fragt man sich: Warum eigentlich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-61" title="Face2Face 1" src="http://gymnasium-mariengarden.de/marie/wp-content/uploads/2008/06/palaestina.jpg" alt="" width="500" height="207" /></p>
<p>In Israel leben die Israelis, welche haupts&auml;chlich Juden sind. Ihnen geh&ouml;rte das Land schon einmal, von etwa 1800 v. Chr. bis 70 n. Chr., als sie von den R&ouml;mern vertrieben wurden und der Tempel in Jerusalem zerst&ouml;rt wurde. Dort leben aber auch noch die Pal&auml;stinenser, die Araber sind und ihr Land Pal&auml;stina auf israelischem Boden errichten wollen. Ihren Anspruch auf das Land begr&uuml;nden sie damit, schon fast 2000 Jahre dort zu leben, n&auml;mlich seit dem Fall Jerusalems 70 n. Chr., wo sich bereits kleine arabische Gemeinschaften bildeten.<br />
Bis 1948, als am 14. Mai Jahres der Staat Israel gegr&uuml;ndet wurde. Das passierte, weil seit Ende des 19. Jahrhunderts viele Juden aus Europa in den arabischen Staat Pal&auml;s-tina immigriert waren und Land von arabischen Gro&szlig;grundbesitzern erwarben.<br />
Die Emigration der Juden lag daran, dass in Europa zu dieser Zeit eine gro&szlig;e antisemitische Bewegung aufkam und viele Juden von einem eigenen, sicheren und j&uuml;dischen Staat tr&auml;umten. Viele Gro&szlig;grundbesitzer, die ihr Land an Juden verkauften, &uuml;berlie&szlig;en es diesen, die arabische Bev&ouml;lkerung, die bisher dort wohnte, zu vertreiben, sodass die Araber sich von den Juden „verjagt“ f&uuml;hlten.<br />
Als zu Anfang des 1. Weltkrieges das Osmanische Reich zusammenbrach, erhielt Gro&szlig;britannien, welches von der Errichtung einer „nationalen Heimst&auml;tte“ der Juden in Pal&auml;stina angetan war, den Auftrag Pal&auml;stina zu verwalten.<br />
Aber Gro&szlig;britannien bekam das Problem nicht in den Griff und gab nach dem 2. Weltkrieg sein Mandat in Pal&auml;stina an die UNO ab. Die UNO sah einen Teilungsplan vor, welcher jedoch von den Arabern und extremistischen j&uuml;dischen Gruppen abgelehnt wurde. Sch&ouml;n doof, denkt man sich, warum nehmen sie nicht einen Plan an, der ihnen beiden ein eigenes Land gibt?<br />
Hier liegt das gr&ouml;&szlig;te Problem: Keine der beiden Gruppen ist bereit, auch nur einen Quadratzentimeter des Landes abzugeben. Beide erheben Anspruch auf das gesamte Land, weil die Israelis dort von 1800 v. Chr. bis 70 n. Chr. lebten und die Pal&auml;stinenser von da an bis 1948. In diesem Jahr wurde der Staat Israel ausgerufen und die Pal&auml;stinenser lebten im Gaza-Streifen, welcher im Westen Israels liegt. Jedoch gibt es auch dort j&uuml;dische Siedlungen. Jerusalem ist eine unabh&auml;ngige Stadt, welche keinem der beiden V&ouml;lker so richtig geh&ouml;rt.<br />
Seit der Gr&uuml;ndung Israels gibt es Kriege und Hass auf beiden Seiten, weshalb das Problem mit jedem weiteren Tag und Anschlag noch schwerer zu l&ouml;sen wird. Momentan gibt es von beiden Seiten st&auml;ndig Racheaktionen, Hass und Gegenhass, sodass auch in Zukunft kein Friede in Sicht ist.</p>
<p><strong>Auf der n&auml;chsten Seite: Das Projekt Face2Face versucht, zwischen Pal&auml;stinensern und Israelis zu vermitteln.</strong></p>
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