Bei Spotify handelt es sich um einen Streamingdienst, was bedeutet, dass man bei bestehender Internetverbindung Musik hören kann, ohne die Titel selbst auf dem PC gespeichert zu haben. Dabei ist die Anmeldung grundsätzlich erst mal kostenlos. Das klingt ganz gut, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Bei einem normalen Account ist die Musikwiedergabe begrenzt. Man startet mit einem Guthaben von 10 Stunden und jede Woche kommen 2,5 Stunden hinzu. Außerdem wird die Musik immer wieder durch einzelne Werbespots unterbrochen. Bei einem kostenlosen Dienst ist es aber selbstverständlich, dass man mit gewissen Einschränkungen leben muss.
Abhilfe schafft da ein Premium Account. Für 9,99€ im Monat sind die Zeiteinschränkungen und auch die teilweise nervigen Werbeunterbrechungen aufgehoben. Zusätzlich bekommt man die Möglichkeit eigens erstellte Playlisten auch offline zu hören. Man braucht also nicht ständig mit dem Internet verbunden zu sein um seine Musik zu genießen. Mit den passenden Apps für Android oder iOS kann man mit dem Premium Account die Musik sogar unterwegs anhören.
Die Auswahl an Musik ist auch wirklich großartig. Es gibt fast nichts was man nicht findet. Egal ob alte Klassiker oder neue Charthits, man kann sich nahezu jedes Musikstück anhören. Genreübergreifend sind sowohl etablierte Topstars, wie auch unbekannte Künstler und Newcomer vertreten.
Jeder hat die Möglichkeit eigenen Playlisten zu erstellen, die auch online der Spotify Community zur Verfügung gestellt werden können. Man findet also immer wieder gut zusammengestellte Listen zu bestimmten Künstlern oder Musikrichtungen.
Anmelden kann man sich bei Spotify nur mit einem Facebook-Konto. Um die tatsächlichen Datenschutzrisiken kann man sich nun streiten. Beinahe jeder benutzt heutzutage Facebook und die Einbindung von Spotify in das soziale Netzwerk ist auf Wunsch für keinen anderen Nutzer von Facebook sichtbar.
Hauptkritikpunkt an Spotify ist der geringe Geldbetrag den die Interpreten noch für ihre Werke bekommen. Laut dem Hessischen Rundfunk seien dies nur noch 0,164 Cent pro gestreamten Lied. Bei solch geringen Beträgen könnte man Angst um die Existenz der Künstler bekommen. Meiner Meinung nach ist diese Gefahr weniger gegeben. Nach Ausgiebiger Nutzung von Spotify habe ich doch immer wieder zu den alten CDs gegriffen. Es ist doch immer noch etwas anderes das vollendete Kunstwerk in Form einer CD in den Händen zu halten, als das Ganze nur über den PC abzuspielen. Spotify eignet sich gut um zwischendurch Musik zu hören oder auch um mal ganz neues zu entdecken. Musik die man aber immer wieder hört, vor allem wenn man das gleiche Album immer wieder am Stück genießt, sollte man sich doch am besten auf CD besorgen. Die Musik auch wirklich zu besitzen ist dann doch noch ein anderes Gefühl. Außerdem unterstützt man damit noch die Künstler.
Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt Spotify mal auszuprobieren, findet ihr hier einen Link:
http://www.spotify.com/de/start/?utm_source=spotify&utm_medium=web&utm_campaign=start






4 Kommentare zu diesem Artikel
1
doof dass man nur mit facebokkonto sich anmelden kann
2
Danke für die Info/Empfehlung:)
Das mit dem Facebook-Konto finde ich doch nicht so schlimm…:)
3
Sehr schöner Bericht, sehr informierend und gut gelungen.
4
Ich bin auf Spotify ohne facebook (daumen Hoch ;)).
Ich bin auf spotify und habe zwischendurch werbeunterbrechungen (daumen runter :().
Aber insgesamt bin ich damit zu frieden und ich kan es nur empfehlen ;D
Was sagst du dazu?