Am 21.1 war das vierköpfige Schlagzeug-Ensemble “Elbtonal Percussion” in der Borkener Stadthalle zu Gast. Ihre Show bot ein atemberaubendes Programm mit Trommelklängen aus der ganzen Welt. Sie spielten auf den verschiedensten Schlaginstrumenten, wie Trommeln, Pauken und Becken, aber auch auf einem Marimba- und einem Vibraphone. Dazu kamen eine Menge unbekannter und interessanter Instrumente. Aufgelockert wurde die Show durch witzige Stücke wie “Demontage”, in der die Künstler als Bauarbeiter verkleidet auf Leitern, Eimern und Werkzeugkisten trommelten. Nach der Show stand mir Bandmitglied Stephan Krause (zweiter von links) Rede und Antwort:
Wie kommt man eigentlich darauf, Profi-Schlagzeuger zu werden ?
Gesehen habe ich das erstmals im Fernsehen. Als Kind findet man sowas ja cool. Ich bekam Unterricht und spielte später in Jugendbands. Dann wollte ich das beruflich machen. Meine Eltern gaben mir die Erlaubnis, doch nur, wenn ich Musik/Schlagzeug studieren würde. So ging ich auf die Hamburger Musikhochschule, wo wir vier uns dann auch kennenlernten.
Woher nehmen Sie Ihre Ideen ?
Auf der Musikhochschule lernt man die Grundbeats kennen. Aus diesen Grundelementen und zusätzlichen Erfahrungen entstehen dann unsere Titel. Wir reisen viel und schauen uns oft Konzerte an, woraus wir dann neue Ideen für neue Lieder nehmen. Neben den Eigenkompositionen spielen wir auch Lieder von anderen Künstlern.
Auf der Bühne standen zahlreiche Instrumente, die ich noch nie zuvor gesehen habe, wie lernt man es solche Instrumente zu spielen ?
Die Grundinstrumente wie Schlagzeug, Vibraphone und Trommeln lernt man auf der Musikhochschule. Von diesen kann man sich das Spielen anderer Instrumente ableiten und selbst beibringen. Wir besuchen außerdem häufig Workshops und schauen uns oft Videos an, um neue Instrumente kennen und spielen zu lernen.
Was ist das Schwierigste all dieser Sachen ?
Ganz klar das Marimbaphone. Man spielt mit zwei bis drei Schlägern in einer Hand. Dazu weist das Instrument eine erstaunliche Länge von über zwei Metern auf. Der Spieler muss trotz der Länge die exakten Töne treffen. Anders als beim Klavier, welches eine ähnliche Tonanordnung hat, hat man beim Marimbaphone die Töne nicht direkt vor sich sondern man muss von Ton zu Ton laufen. Da jedes Instrument so seine Tücken hat, haben wir uns alle spezialisiert.
Können Sie irgendetwas an uns Schüler weitergeben ? Ein Erfolgsrezept ?
Leider kann ich da nur eins sagen: Übung macht den Meister. In meiner Anfangszeit als Musiker habe ich teils 12 Stunden am Tag geübt. Jetzt übe ich am Tag noch ca. 4 Stunden. Doch ich merke jetzt noch, was mir die Zeit damals gebracht hat.
Nun komme ich zu meiner letzten Frage: Sind Sie mit Ihrem Auftritt heute zufrieden ?
Ja! Auf jeden Fall.
Zufrieden waren nach dem Auftritt auch noch alle Zuschauer. Gefeiert wurde das Ensemble mit einem riesen Applaus. Noch einen schönen Dank an Herrn Buning, der uns Schülern einen vergünstigten Preis arangiert hat.







2 Kommentare zu diesem Artikel
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Coole Sache.
Schade, dass ich das verpasst habe :(
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Ich war auch dabei:) Totaaal cool!!!
Übrigens: Super Artikel Sophia;D
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