“Was hat es eigentlich mit diesem Whiteboard auf sich? Was genau kann ich mir darunter vorstellen?”
Herr Ertner:
Das Whiteboard ist eine weiße Tafelfläche. Sie kann natürlich wie eine normale Tafel mit geeigneten Stiften beschrieben werden – so wie oben in der Informatik. Der Clou ist aber, dass es einen Beamer besitzt und berührungsempfindlich ist. Der Beamer bringt das Bild eines Laptops auf die Oberfläche. Nun kann man mit der Hand / den Fingern wie mit einer Maus agieren. Also Programme starten, bedienen und beenden, (doppel-)klicken, geometrische Konstruktionen durchführen, Graphen zeichnen und und und. Der Touch-Effekt erreicht jetzt also auch die klassische Tafel. Ein spezielles Programm kann man nutzen, um richtige Tafelbilder zu gestalten, zu speichern und auch zu verschicken.
So können die Schüler sich vielleicht einmal das Mitschreiben sparen und die Lehrer können direkt beim Tafelbild er vergangenen Stunde weitermachen. Weitere spezielle Programme und Applikationen werden derzeit in rauen Menge entwickelt und angeboten, da sind wir erst am Beginn der Entwicklung und niemand vermag zu sagen, was sich als Standard durchsetzen wird. Ob Whiteboards einmal die grüne Tafel ganz ersetzten werden weiß ich nicht- ich arbeite auch gerne mit ihr. Aber zukünftige Lehrer und Schüler werden dies vielleicht anders sehen. Das derzeit in S 27 stehende Gerät ist noch nicht das endgültig. Wenn die Schule ihr bestelltes Whiteboard bekommt, dann wird es auch über Lautsprecher verfügen, so dass man also Filme zeigen kann oder YouTube-Videos sehen und hören kann. Wenn das Gerät sich bewährt – und in meinem Mathematikunterricht hat es das schon – dann will die Schule in den nächsten Jahren weitere Geräte anschaffen. Das würde mich zumindest sehr freuen, da es den Unterricht um eine gute und interessante Komponente erweitert.







1 Kommentar zu diesem Artikel
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Da ist man gerade ein halbes Jahr nicht mehr an der Schule und dann sowas! Frechheit! ;)
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