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Was möchten Sie an unserer Schule verändern?
Ich habe schon ein paar Ideen, aber als erstes will ich eine Bestandsaufnahme für mich machen. Davor habe ich alles nur als Kollege mitbekommen und jetzt sehe ich alles von einer ganz anderen Perspektive. Ich habe auch schon damit angefangen, mit Lehrern zu sprechen, um rauszuhören, was der Einzelne denkt und welche Veränderung er für nötig hält. Wichtig ist mir auch, dass ich mit den Schülern bzw. der SV und den Eltern spreche. Danach habe ich ein Gesamtbild und dann gucke ich, wie das mit meinen Wünschen und Vorstellungen zusammenpasst.
In der Lehrerkonferenz habe ich schon drei Punkte genannt, die mir jetzt erst einmal wichtig sind.
Das Erste ist ein Förderkonzept für Schülerinnen und Schüler, die vielleicht nicht so stark sind. Gerade als christliche Schule ist es wichtig, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie wir diesen Schülern helfen können.
Das zweite Thema ist der Ganztagsbetrieb. Wir müssen uns zumindest darüber Gedanken machen, ob wir so was anbieten wollen. Das hat alles Vor- und Nachteile. Dafür müssen wir auch noch mal mit Schülern und Eltern reden, ob das überhaupt gewollt ist. Die Vorraussetzung hätten wir auf jeden Fall durch die neue Aula. Aber das heißt nicht zwangsläufig, dass wir den Ganztagsbetrieb einrichten müssen.
Der letzte Punkt ist ein anderes Stundenmodell anzudenken. Wir haben jetzt 45 Minuten pro Unterrichststunde. Aber es macht auch Sinn, die Einteilung des Unterrichts in einem anderen Minutentakt vorzunehmen. Da gibt es verschiedene Modelle wie z.B. das 90-Minuten-Modell oder 67,5-Minuten-Modell. Das bringt Vorteile für den Stundenplan und gerade bei den jüngeren Schülern hat man dann vielleicht nur 3 Fächer am Tag.
Die drei Punkte sind aber nicht sofort durchsetzbar und deswegen sind das erst einmal nur reine Überlegungen.
Wie stellen Sie sich unsere Schule in zehn Jahren vor?
Das Kollegium besteht zur Hälfte aus neuen Gesichtern, das Ansehen von Schule und Lehrern wird mehr wertgeschätzt und die Elternschaft wird kritischer sein. Ich persönlich wünsche mir, dass der gute Ruf unserer Schule immer noch besteht und dass wir mit anderen Schulen gut vernetzt sind. Über uns soll nämlich keiner sagen, dass wir unser eigenes Süppchen kochen oder wie ein gewisses gallisches Dorf sind.





3 Kommentare zu diesem Artikel
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Ein sehr schöner Artikel, Isi :-)
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Also, ich waer auch fuer ein anderes Stundenmodell, weil es mir persoenlich viel leichter faellt (besonders in Mathe) die Sachen waehrend des unterrichts richtig zu verstehen und fragen zu koennen, wenn die Stunden 55 mn oder noch laenger dauern.
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Hallo liebe Westfalen!
Wir gratulieren allen Schülern in Burlo zu Ihrem neuen Schulleitern. Wir wünschen das Herr Brands auf alle Fälle seine Energie und seinen Humor für immer hält.
Viel Erfolg allen Schülern und Lehrern in Mariengarden.
MIt den besten Grüßen aus Nordhessen. Die Beckers!
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