alice_in_wonderland_tim_burton_movieDie Geschichte von Alice im Wunderland kennt fast jeder. Und wenn nicht, ist das auch nicht weiter schlimm, denn im neuen Film von Tim Burton geht’s gar nicht um die originale Geschichte. Die jetzt 19-jährige Alice kommt nach 13-jähriger Abwesenheit zurück ins Wunderland und kann sich nicht erinnern, jemals dort gewesen zu sein. Dort herrscht mittlerweile Krieg: Die herzlose rote Königin (Helena Bonham Carter) führt eine grausame Diktatur und lässt alle töten, die sich ihr widersetzen. Nur ihre Schwester, die weiße Königin (Anne Hathaway) hat einige Verbündete um sich gescharrt, die die schreckliche Regentin stürzen wollen. Die Rebellen locken Alice mit einer List ins Wunderland, weil sie laut einem Kalender, der die Zukunft vorherbestimmt, dazu auserkoren ist, die rote Königin zu stürzen. Alice ist gar nicht begeistert, als die kuriosen Wesen um den verrückten Hutmacher (Johnny Depp) ihr das eröffnen. Dennoch stürzt sie sich schicksalsergeben, im Glauben alles wäre nur ein Traum, in das Abenteuer – um am Ende des Films in der Schlacht um das Wunderland dem Jabbawockee, dem mächtigen Monster der roten Königin, gegenüberzustehen.
Die Story ist zwar nichts besonderes – gut gegen böse, ein Held als letzte Hoffnung – aber durch die grandiose Umsetzung gelingt Regisseur Tim Burton mal wieder ein Meisterwerk. Johnny Depp und Helena Bonham Carter laufen wie gewohnt zu schauspielerischer Höchstform auf, die einzelnen Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt, und die Musik schafft eine wunderbar verzauberte Stimmung, die den Charme des Wunderlandes perfekt rüberbringt.
Alles in allem ein wirklich empfehlenswerter Film – allerdings nicht in 3D, das war einfach zu viel für meine Augen. Und nach dem Film hatte ich Kopfschmerzen.

3D – morgen könnt ihr hier auf Marie alles über die Vor- und Nachteile der dritten Dimension lesen