Als gegen 18:30 Uhr abends die Türen der Westfalenhalle 1 geöffnet wurden, warteten schon mehrere tausend Fans ungeduldig auf den Einlass. Und von Anfang an erwartete die Zuschauer gute Rockmusik: Die Schülerband Society of Suicide betrat die Bühne und bekam somit die Möglichkeit, sich erstmals vor einem großen Publikum vorzustellen. Nach einigen Liedern verabschiedeten sich diese dann aber auch wieder und die Show konnte losgehen: Zwei Vorbands hatte Billy Talent mitgebracht, welche genau wie sie aus Kanada stammten. Den Beginn um acht Uhr machten die Cancer Bats, eine Hardcore-Punk Band, welche eine gute Show hinlegten. Leider entsprach ihre Musik nicht gerade meinem Geschmack, weil sie meiner Meinung nach nur aus Geschrei und Hau-Drauf bestand. Den übrigen Fans schien die Musik aber zu gefallen und so wurde sich unten im Innenraum schon ein wenig warm gepogt. Die zweite Vorband, Silverstein, entsprachen schon eher meinem Geschmack und kamen auch beim übrigen Publikum ein bisschen besser an als die Cancer Bats. Besonders überzeugend waren die Stimme des Sängers und ihre Cover-Version des Songs „Apologize“.
Dann, um viertel vor Zehn, war es soweit: Mittlerweile waren fast 10.000 Menschen in der Westfalenhalle und alle warteten nur noch auf Billy Talent. Dann fiel der Vorhang, nur leider etwas zu früh, sodass man ganz viele Crew-Mitglieder auf der Bühne herumrennen sah, die hektisch Kabel verlegten. Schließlich betrat Gitarrist Ian D’Sa, gefolgt von den anderen Bandmitgliedern, die Bühne. Es ging sofort los mit den Liedern „Devil In A Midnight Mass“ und „This Suffering“ von ihrem Album Billy Talent II. Sänger Benjamin Kowalewicz bewies sich als absolutes Energiepaket, er verstand es sowohl die Fans mitzureißen als auch den Auftritt seiner Band durch sein geniales Singen und Schreien zu perfektionieren. Auch die neuen Lieder von ihrem vor wenigen Monaten erschienenen Album Billy Talent III waren ein einziger Rausch, energiegeladen, schnell und einfach nur richtig gut. Meine persönlichen Highlights waren die Lieder von Billy Talent I, vor allem „This Is How It Goes“ und „Try Honesty“. Angesichts der Tatsache, das die Band nun schon seit mehr als einem Monat durch Europa tourt, war das Konzert perfekt, auch wenn schon nach 75 Minuten Schluss war und die Band sich mit dem Song „Red Flag“ verabschiedete.
Danke, Billy Talent, für dieses geile Konzert!
Hier seht ihr den Song “Surrender” live in der Westfalenhalle.
Hier geht’s zur offiziellen Homepage von Billy Talent.






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