Ein äußerst abwechslungsreiches Programm war für diesen Musischen Abend zusammengestellt worden und Schüler aus fast allen Altersstufen präsentierten ihre lang einstudierten Ergebnisse. „Wie immer“ war die Aula des Gymnasiums überfüllt – bis in die Gänge – und noch draußen vor den Fenstern quetschen sich die Eltern und Freunde um möglichst viel mitzukriegen. Festlich begann der laue Sommerabend mit einem gemischten Blasorchester unter der Leitung von Trevor Swan und ging über in eine moderne Version von „Romeo und Julia“ (aus der 6c), die sich in der Disko kennenlernten. Gefüllt war die Bühne oft an diesem Abend: mit vielen, oft sehr jungen Schülerinnen und Schülern – mal singend und Regenschirm schwenkend zu „Rain in May“ (Jahrgangsstufe 5) und mal in klassischen Kostümen tanzend.
Martha Kreuzberg (5c) und Hannah Brands (6c) bedienten die klassischen Musikliebhaber und trugen ein Konzert in h-moll für Violine und Klavier vor. Direkt im Anschluss spielte ein Quartett aus zwei Sängerinnen der 10. Jahrgangsstufe und ihren „Kollegen“ an Schlagzeug und Klavier aus der Jahrgangsstufe 11. Sie begeisterten auch vor allem mit ihrer Interpretation des „Jungle-Drum“-Songs. Und die lockere, entspannte Atmosphäre wurde nur weitergeführt: weitere Tanzeinlagen, ein anderes Quartett, das „Hit the Road Jack“ performte und dann „Mariengardens next Totentänzer“. Die 8er hatten sich unter der Leitung von Herrn Michael Brands, der die gesamte Abendgestaltung und Vorbereitung in der Hand hatte, eine Casting-Show für Gedichtvertonungen und Aufführungen überlegt – mit einem Goethe-Rap-Trio als Gewinner.
- Das Blasorchester
- “Rain in May”
- Romeo und Julia
- Next-Totentänzer
- Brasilien!
- Hit the Road Jack
- Burlo Man Group
- …Finale!
- …am Lagerfeuer..
Vor dem großen Finale wurde es kurz ruhiger: der brasilianische Austauschschüler Victor Krug erzählte über erste Begegnungen mit Schnee, neue Freunde und seine Gastfamilie und Ulrich Garvert von seinen Aussichten bald für ein Jahr nach Ecuador zu fliegen. Zusammen mit der ganzen Klasse – alle in Brasilien oder Deutschlandtrikots gehüllt wurde Fähnchen-schwenkend eine brasilianische Ballade gesungen.
Am Schluss gab es, erst einzeln vorgestellt und dann am Ende von allen zusammen, „Musik in Alltagssituationen“. Der 11er Grundkurs trommelte fetzig auf umgekehrten Blechbüchsen und pfiff auf Flaschen. Am Lagerfeuer klang der Abend aus – mit Speis und Trank versorgt. Sehr angenehm!















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