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Mit Jim Knopf und Lukas fing alles anSeit wann verfolgen Sie die Abenteuer der Augsburger Puppenkiste?
Als fünf- oder sechsjähriger Junge habe ich Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer in der ersten Fassung von 1961/62 in Schwarz-Weiß gesehen, dann auch Kater Mikesch, Urmel aus dem Eis und so weiter. Es gab damals auch nur ein einziges Programm, die ARD, und somit nur wenig Kindersendungen. Später habe ich mir zusammen mit meinen Töchtern die Neuverfilmungen von Jim Knopf von 1977/87 angeschaut.

Was fasziniert Sie an den Figuren und der Welt von Jim Knopf?
Im Prinzip sind die Gegebenheiten auf Lummerland doch ideal! (lacht) Dort herrscht optimale Integration der Ausländer – schließlich ist Jim Knopf schwarz, Li Si ist Chinesin, und trotzdem gibt es keinen Rassismus. Außerdem herrscht Vollbeschäftigung. Alfons der Viertel-vor-Zwölfte ist König, Frau Waas hat ihren Kaufladen, Herr Ärmel ist Fotograf, Lukas hat seine Lokomotive und Jim ist sein Lehrling! Sogar für Herrn Tur Tur hat man einen Platz als Leuchturmwärter geschaffen. Kein Wunder, dass Lukas nicht auf die Idee kommt, mit seiner Lokomotive mal eben ein paar Monate zu streiken, und auch die Post kommt immer rechtzeitig!

Wäre ein Leben auf Lummerland da nicht die perfekte Alternative zum komplizierten Deutschland und den nervigen Schülern?
Bloß nicht! Wo sollte ich denn dann meine Ferien verbringen?!

Können Sie sich mit einer der Figuren besonders gut identifizieren?
Von den Körpermaßen ausgehend sicherlich mit Lukas. (lacht) Einige Schüler behaupten auch, dass Frau Mahlzahn, der Volldrache, mein pädagogisches Vorbild sei, die im Tal der Drachen Kinder mit ihrem Unterricht quält!

Gucken Sie Jims Abenteuer heute noch?
Seit letzten Sommer wieder, als ich von meiner alten Klasse unter anderem die DVD von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer als Abschiedsgeschenk bekommen habe!

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