Pater Felix bei der Reliwoche 2005Endlich ist es wieder so weit: Im kommenden Schuljahr findet eine neue religiöse Schulwoche statt. “Die Woche beginnt am Montag, den 31. August zur normalen Schulzeit und endet am darauf folgenden Samstag mit einem Abschlussfest. Also ist auch am Samstag eine verpflichtende Schulveranstaltung für alle“, sagt Pater Felix, der gemeinsam mit einem Team auf Lehrern, Eltern und Schülern die Woche organisiert. In die Planung sei auch die SV eng eingebunden.
Die Woche ist nicht nur finanziell ein Riesenaufwand – allein die Zeltmiete kostet ein Vermögen -, sondern stellt auch organisatorisch eine Herausforderung dar. So wird es zwischen 40 und 45 Workshops geben, für die je mindestens ein Leiter gesucht wird. Kein Wunder also, dass die Religiöse Schulwoche nur alle vier Jahre stattfindet.
“Vor den Osterferien werde ich den Schülern einen Brief an die Eltern mitgeben”, sagt Pater Felix. “Darin werde ich alles nochmal genauer erklären und um Mithilfe sowie den Eigenanteil von 15 Euro pro Familie bitten.”
Der Ablauf wird so ähnlich aussehen wie schon 2005: Es soll wieder ein Zelt aufgebaut werden, das etwa tausend Menschen fasst und als zentraler Treffpunkt dient. Dort treffen sich morgens alle und gehen anschließend in die Workshops. Um 12.15 Uhr findet ein gemeinsamer Abschluss statt, und nach der sechsten Stunde dürfen alle nach Hause. Außerdem finden im Zelt die traditionellen Abendgebete statt. “An den Abenden und am Samstag sind alle herzlich eingeladen – bringt eure Eltern, Freunde, Verwandte und Bekannte mit!”, fordert Pater Felix auf. “Das letzte Mal waren jeden Tag zwischen 500 und 900 Leute da. Ich würde mich freuen, wenn das dieses Mal auch so wird.”
Dieser Aufruf von Pater Felix passt auch gut zum Thema der Woche: “Mission Possible – unterwegs im Auftrag des Herrn”. “Dabei soll vor allem deutlich werden, dass wir als Einzelne und als (Schul-)Gemeinschaft eine Mission haben, dass Gott uns sendet“, sagt Pater Felix.
Ein weiterer Schwerpunkt der Woche wird Lateinamerika sein, insbesondere das Projekt “Würdiges Leben in Macherety” in Paraguay. Mithilfe dieses Projekts wird in dem Dorf Macherety indianischen Jugendlichen eine Chance auf Bildung geboten, ihnen werden Trinkwasser und sanitäre Anlagen zur Verfügung gestellt. Das Projekt soll durch die Einnahmen beim Abschlussfest unterstützt werden.
“Ich habe auch zwei jugendliche Indianer aus Macherety und den Bischof Lucio Alfert OMI, einen ehemaligen Schüler, eingeladen“, sagt Pater Felix. „Sie werden Workshops leiten und über ihre Situation und ihr Leben in diesem Dorf und in Paraguay berichten. Natürlich werden genau wie beim letzten Mal noch viele weitere interessante Gäste kommen.”
Am Schluss hat Pater Felix noch eine Bitte an alle: “Ich wünsche mir von euch, dass ihr euch auf die Religiöse Schulwoche freut und dass ihr euch den Termin merkt und die Woche freihaltet. Und wenn ihr irgendwelche Ideen, Anregungen oder Wünsche habt, meldet euch bei mir!”

gymnasium-mariengarden.de/reliwoche05
Hier kannst du nochmal alle Fotos, Workshopberichte und das Weltrekordbild von 2005 ansehen.