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Am 30. Januar reisten wir in die Hauptstadt, wo uns ein volles Programm erwartete. Ein Redakteur der Tageszeitung “taz” hatte es uns ermöglicht am allmorgendlichen Zusammenkommen der verantwortlichen Journalisten dieser Zeitung teilzunehmen – davon konnten wir nur profitieren. Die „taz“ hat eine Besonderheit: Die ersten Seiten sind alle monothematisch, sie behandeln also jeden Tag mit mehreren Texten nur ein gerade aktuelles Thema. Jede Seite hat ihre eigene kleine Redaktion und morgens um neun trägt jedes Ressort kurz neue Vorschläge und gerade wichtige Bereiche vor. Zum Schluss folgt eine Blattkritik der aktuellen Zeitung, das heißt, einer der Redakteure fasst kurz negative und positive Aspekte aus der Ausgabe des Tages zusammen. Es war sehr interessant für uns, Journalisten mal auf so professioneller Ebene zu beobachten.
Direkt im Anschluss fing der Jugendpressetag zum Thema Gesundheitspolitik an. Ein sehr gut durchgeplantes Programm wurde uns in der Eingangshalle des Gesundheitsministeriums präsentiert.
Nach einer kurzen Einführung erschien Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und gab uns die Möglichkeit Fragen zu ihrer Politik, zum neuen Gesundheitsfonds und anderen wichtigen Themen zu stellen. Politik so hautnah zu erleben ist spannend und gibt viele neue Anregungen. Ulla Schmidt hat, so wie wir sie erfahren haben, das Talent, klar und deutlich Dinge zu erklären und dabei stets sehr freundlich
zu sein. Eine Stunde hatten wir Zeit um, moderiert von den Organisatoren der Jugendpresse und wie “richtige Journalisten” mit Kameras bewaffnet, einen Eindruck vom Flair der großen Politik zu kriegen. Nach Fototerminen in Groß- und Kleingruppen und einem luxuriösen Mittagssnack im Foyer war der letzte Punkt des Programms eine Führung durch das Robert-Koch-Institut. Dort rundeten Einblicke in Forschungsmethoden über Aidsviren und in die Arbeitsweisen mit Rasterelektronenmikroskopen den Tag ab.
Auf der nächsten Seite: Ein kurzes Video von der Pressekonferenz der Gesundheitsministerin






1 Kommentar zu diesem Artikel
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Ich finde es prima, dass die “marie”-Redakteure immer öfter die Gelegenheit nutzen, an Veranstaltungen wie dieser teilzunehmen und damit den Blick zu weiten und bei der Schülerzeitungarbeit das Angenehme mit dem Allgemeinbildenden und vielleicht auch persönlich Nützlichen zu verbinden!
- Und es ist auch interessant, davon zu lesen. Weiter so!
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