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Im Anschluss an das Konzert interviewten die Marie-Redakteure Simon den Hartog, den Sänger der Kilians.

Ihr seid jetzt schon seit längerer Zeit jeden Abend in einer anderen Stadt. Wie muss man sich euer Tourleben vorstellen? Stoßt ihr schon morgens mit einem Frühstücks-Bierchen an?
(schmunzelt) “Ja,das stimmt! Bei uns gibt es morgens, oder sagen wir eher mittags – wir schlafen ziemlich lange, weil wir auch meistens spät ins Bett gehen – ein Bierfrühstück! Aber Brötchen gehören auch immer dazu. Unser Tourleben ist genauso wie bei anderen Bands auch. Natürlich gibt es mal Meinungsverschiedenheiten, aber dann gehen wir dem anderen eben aus dem Weg, und wenn wir dann alle zusammen auf der Bühne stehen, ist sowieso immer wieder alles im Lot!”

Seid ihr nervös, bevor ihr auf die Bühne geht?
“Nö, überhaupt nicht! Es gibt bei uns auch kein Ritual oder irgend so ein Gedöns. Heute haben wir allerdings eine Art “Familien-Band-Zusammenführung”, denn unsere Eltern treffen hier alle aufeinander und lauschen unserem Konzert! Da geben wir natürlich doppelt so viel Gas, damit sie stolz sagen können: “dass da vorne auf der Bühne ist mein Sohn!”"

Couchpotatoe oder Sportskanone!?
(grinst) “Wir sind gewillt, Sport zu machen, und wenn wir dann mal Sport treiben, geben wir immer alles! Bei tollem Wetter sind wir draußen und legen uns auf Wiesen – das ist total chillig!”

Ihr wart schon die Vorband von den Babyshambles! Gibt es trotzdem noch Bands, mit denen ihr gerne mal auf der Bühne stehen würdet?
“Die Kings of Leon oder Bob Dylan! Das wärs! Naja, kann ja alles noch kommen. Vorband von den Babyshambles zu sein war auch mal interessant. Aber wir haben den Jungs nur schnell die Hand gegeben und mehr nicht.”

Für einen Tag wäre ich gerne einmal…
“Eine Frau! Frauen haben es in vielen Hinsichten leichter als wir Männer!”