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Samstag Abend, in einer Ghettogegend irgendwo in Düsseldorf. Umzingelt von Hochhäusern, auf denen so mancher Sprayer seiner künstlerischen Ader freien Lauf gelassen hat, stellen wir uns die Frage: “Wo sind wir denn hier gelandet, nachdem wir doch vor ein paar Stunden noch in der schönen Altstadt herumbummelten!?”
Wir stehen vor einem alten, aber sehr cool aufgemachten Club namens ZAKK! Hier soll es also stattfinden, das Highlight unseres schon ohnehin schönen Tages – das langersehnte Kilians-Konzert. Die Kilians, das sind fünf schnieke Buben: Simon am Mikrofon, Dominic und Arne an der Gitarre, Gordian am Bass und “Micka” (der mit der Deutschen Sprache ein wenig schluderig umgeht und etwas fauler ist als die anderen im Bunde) an den Drums. Sie haben gerade mal ihr Abi in der Tasche und werden schon als heißeste Rockband der Stunde gehandelt. Man wohnt in Dinslaken, also tief im Ruhpott, spielt in den schäbigen Garagen der Eltern auf halbfunktionierenden Instrumenten – und ein halbes Jahr später steht man vor 2000 tanzenden jungen Mädchen und Jungen auf der Bühne.
Endlich, um kurz vor Acht, Einlass in den Hinterhof des ZAKK. Vor uns ein nett aufgemachter Biergarten, wo sich auch noch die Bandglieder herumtummeln, um das ein oder andere Bierchen zu trinken.
Unterstützt werden die Kilians heute von „PUNK`D ROYAL“, einem fetzigem Rocktrio aus Düsseldorf, und „Fatso and the Rightmakers“. Nachdem die Vorbands uns schon aufgeheizt haben, heißt es schließlich: Vorhang auf für die Kilians!
Unsere fünf Helden schreiten lässig und cool mit einer Pulle Bier in der Hand auf die Bühne und starten sofort mit dem Lied „Enforce Yourself“, womit das Hopsen der Leute losgeht. Nach einer Willkommensbierdusche stimmt Frontsänger Simon auch schon das zweite Lied „Inside Outside“ an. Spätestens dann haben die anwesenden Stöckelschühchentanten ihre Stöckelschühchen auch ausgezogen.
Feucht-fröhlich geht es dann auch weiter. Die Band gibt eine Stunde lang Lieder aus ihrem Album „Kill the Kilians“ zum Besten und auch noch einen Song gegen die Politiker mit ihren dicken benzinschluckenden Luxuskarrossen – ganz schön umweltbewusst unsere Kilians, die lieber mit dem Rad fahren.
Doch wer meint, der Simon könnte nur rocken – Pustekuchen! Ganz plötzlich steht er allein auf der Bühne, gut ausgerüstet mit seinem besten Stück – einer Gitarre natürlich! Er unterhält die Menge mit dem Anfangsmelodie des Liedes „Hero“ von Enrique Inglesias, worauf sofort alle Mädels ihr Feuerzeug zücken und die Taschentücher rausholen. Zum Heulen schön!
Das letzte Lied widmen die Kilians „dem größten deutschen Musiker, Hans-Peter, der, sich, weil es sich cooler anhört, H.P.Baxxter nennt!” Nach lauthals geforderter Zugabe und noch einer Runde Pogen heißt es dann „Time To Say Goodbye“.
myspace.com
Das MySpace-Profil der Kilians.
Auf der nächsten Seite: Nach dem grandiosen Konzert hatten wir noch Gelegenheit, ein kleines Pläuschen im Biergarten mit Sänger Simon zu halten!






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Wumpe Autorin! Wumpe geschrieben! Wumpe Tag!
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