Ursprung des Styles:
“Die Szene ist Anfang der 80er Jahre entstanden und hat sich damals aus der Punk und der New-Wave-Szene hervorgetan.”
Der Grund fürs Aussehen:
“Der Stil gefällt mir einfach wahnsinnig gut. Das hat schon in der Grundschule mit Musik in Richtung Metal angefangen und daraus entwickelte sich später alles andere. Seit etwa einem Jahr kleide ich mich so, aber schwarz trage ich schon länger, ungefähr drei Jahre.”
Reaktionen aufs Aussehen:
“Mich haben schon häufiger Leute schief von der Seite angeguckt, aber deswegen würde ich definitiv nicht an meinem Style zweifeln. Das ignoriert man nicht einmal bewusst, sondern reflexartig. Dass ich mit meiner Kleidung Aufsehen errege, ist mir bewusst, aber in Städten wie Essen würde ich deswegen nicht besonders hervorstechen, denn dort wimmelt es nur so von Szeneleuten. Ich fände es schon sehr bedenklich, wenn wegen Blicken jemand seine Einstellung ändern oder auch nur überdenken würde. Gothic ist schließlich nicht nur ein “Style”.”
Eitelkeit:
“Mein Aussehen ist mir sehr wichtig. Aber die Frage nach der “Heftigkeit” finde ich eigentlich blöd. Wenn ich mich zu hoch einschätze, werde ich gleich für arrogant gehalten, und andersrum… Ich würde mich bei fünf oder sechs von zehn einordnen. Denn es gibt schon sehr extreme Typen in unserer Szene, das sind die Cybergothics. Die sind so richtig krass!”
Vorurteile:
“Meistens wird man von Leuten als Satanist angesehen, sobald man sich schwarz kleidet. Die meisten denken dann sofort, dass man Tiere opfert. Sonst gibt es gegen uns seit dem Aufkommen der “Kiddy-Emos”, die nur die Kleidung tragen und sonst davon keine Ahnung haben, eigentlich gar keine Vorurteile mehr. Jetzt sind die nämlich die Depressiven, die sich ritzen und unbedingt sterben wollen, weil ihr Leben soooo schlecht ist.”






2 Kommentare zu diesem Artikel
1
Ein Hoch auf die Gothics =)
*ist ein heimlicher Fan*
2
Natürlich, Gothic ist eine Jugendkultur – da habt ihr ja auch sicher Ahnung von *g*
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