PRO Spaßfaktor: 100 Prozent
„Bist du dir sicher, dass alles im Koffer ist?“ Natürlich ist man sich da sicher, denn wenn es in den Urlaub ohne Eltern geht, ist es in dem Moment nicht so wichtig, ob man auch alles dabei hat. Zelten mit Freunden, Feriencamps oder Aufenthalte in mittelprächtigen Jugendherbergen – das Angebot für junge Leute, die einige Tage einfach nur „elternfreien“ Spaß genießen wollen, ist umfangreich. Einige befreiende Tage, an denen man mit dem Geschnarche des Zimmergenossen erwacht, den gesamten Tag hindurch all die Dinge tut, die einem gefallen – ohne sich von den nah-verwandten Spaßbremsen „schönere“ Aktivitäten aufdrücken zu lassen (wie zum Beispiel stundenlange Spaziergänge an der Nordsee…). Am Abend gilt es den Tag mit einer rauschenden Party abzurunden. Man hat zwar nicht allzu viel geschlafen, jedoch ist das Energie-Depot von Schülern, die nicht in der Schule sind, bekanntlich unerschöpflich und der Spaß hat nach ein bis zwei Wochen schließlich auch ein Ende. Wenn jedoch das Ende der freien Zeit ohne Eltern naht, freuen sich die meisten dann doch wieder darauf, die Jugendherberge und die dort angebotenen Bequemlichkeiten weit hinter sich zu lassen und in das vertraute „Hotel Mama“ zurückzukehren…
CONTRA Ausgaben: 0 Euro
Wie herrlich! Man wacht morgens auf, kommt verschlafen aus seinem Zimmer und auf dem Tisch steht ein Frühstück, wie man es nur selten erlebt. Da kommt Freude auf! Danach wird in aller Ruhe überlegt, was man denn heute so zu tun gedenkt. Und wer meckert noch über einen ausgedehnten Spaziergang, wenn am Ende dessen ein Eiscafé wartet? Nachmittags dann zum Strand und am Abend vielleicht in die Stadt oder in ein Restaurant. Keine finanziellen Probleme – denn bei einem solchen Programm wäre man im Ferienlager zweifelsohne nach zwei Tagen pleite – und was noch viel schöner ist: Auch wenn man denkt, seine Eltern in- und auswendig zu kennen, im gemeinsamen Urlaub lernt man immer wieder neue Seiten an ihnen kennen, die meistens positive sind. Spätestens, wenn man den Tag dann in der Ferienwohnung vor dem Fernseher ausklingen lässt, merkt man das Schöne am Familienurlaub: Er trägt dazu bei, dass man auch im Alltag ein besseres Verhältnis zu seinen Eltern hat. Familienurlaub ist deshalb eine Sache, die ich jedem empfehlen kann, der vielleicht im Alltag mit seinen Eltern nicht so gut klarkommt, da dies ein gemeinsames Erlebnis ist und man vielleicht wider Erwarten viel Spaß zusammen haben kann.






1 Kommentar zu diesem Artikel
1
Eigentlich sind beide Möglichkeiten gut!
Nur beide Urlaube haben auch etwas nicht so gutes!
Familienurlaub:
Manchmal wenn die Eltern nicht so gut drauf sind, können sie einem die ganze Laune verderben.
Urlaub unter Freunden:
Wenn du mit einem deiner Freunde gerade im Streit bist und der dich völlig ignoriert und nur noch mit den anderen spielt, und nicht mehr mit dir, könnte man dich eventuell einfach links liegen lassen!
Was sagst du dazu?