PRO Note: Eins plus mit Sternchen
Der UV-Stift Wenn man in der Arbeit Schmierzettel oder Ähnliches benutzen darf, kann man diese ganz einfach vorher mit einem unsichtbaren UV-Stift präparieren (falls nicht nimmt man seine Hose). In der Arbeit beleuchtet man die Notizen klammheimlich mit einer UV-Lampe – schon wird alles sichtbar.
Mit doppelter Wirkung Man ritzt die Daten mit einem Zirkel oder einem spitzen Bleistift in eine Tafel Schokolade. Wenn man den Spicker braucht, nimmt man die Tafel raus und vernichtet sofort die Beweise… Damit sind dann auch gleich die Nerven gestärkt.
Speziell für Mädchen Spickzettel unter dem Rock! Auf einem kleinen Pappkarton wird ein Spickzettel vorbereitet. Dann muss frau nur noch den Spicker auf der Innenseite des Rockes befestigen. Bei Bedarf kann sie “ganz zufällig” einen Stift fallen lassen und den Spicker ablesen. Wenn ein Lehrer kommt, Beine zusammen! Der Clou: Selbst wenn er Verdacht geschöpft hat, wird er sich jedoch kaum trauen, dort nachzusehen.
Letztendlich gilt aber: Der beste Spicker ist doch der, den man nur zum Lernen benutzt hat und dann beim Test gar nicht mehr braucht.
Christoph Sicking
KONTRA Note: Sechs
Das Buch unter dem Tisch Sollte man das Glück haben, in der Klasse eine Arbeit oder einen Test zu schreiben und alle Bücher und Hefte in greifbarer Nähe zu haben, sollte man diese Gelegenheit nur dann wahrnehmen, wenn man wirklich unbeobachtet ist. Es gibt nämlich nichts Peinlicheres, als während der Arbeit dabei erwischt zu werden, wie man hektisch in einem Buch blättert…
Auf die Hand schreiben Klassiker! Diese Variante hat durchaus Erfolgschancen, ist jedoch ungeeignet für allzu nervöse Menschen und schwüle Sommertage.
Der Riesenspicker Der Din-A4-Spicker bieten zwar viel Platz für nicht Gelerntes, ist aber auch recht auffällig. Wer deshalb versucht, die selbe Informationsmenge auf einen Din-A8-Zettel zu schreiben, sollte nicht nur klein schreiben, sondern auch gut lesen können.
Den Spicker im Heft liegen lassen Wenn es dazu kommt, ist die Hauptausrede der Betroffenen (oder Täter?) meistens: “Das war ein Übungszettel!” Übersteht man schon mal eine gut gespuckte Arbeit ohne erwischt zu werden, sollte man dem Lehrer keine Steilvorlage für eine Sechs liefern…
Christina Löchteken






3 Kommentare zu diesem Artikel
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Schöner Artikel, aber 1 Kritikpunkt + 1 Ergänzung:
Kritik: Der “Rock-Spicker” ist schon etwas sehr perfide und ziemlich unfair gegenüber dem Lehrer; mit “solch” Sache sollte man nicht spielen…
Ergänzung zum “Riesenspicker”: es gibt Dinge, die so auffällig sind, das man sie schon nicht mehr sieht… A4-Zettel voll mit wertvollen Informationen kann man durchaus verwenden, sie müssen einfach nur in der Zettelflut auf dem Tisch bei der Klausur “untergehen” oder werden bei Bedarf im Collegeblock versteckt und so übrigens auch “transportiert” ;)
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Ich finde dieser Bericht ist eine große Warnung für alle Spicker und Spickerinnen!
3
also ich find den bericht auch gut und bin auch der meinung man sollte am besten einfach lernen
Was sagst du dazu?