„Broadcast yourself – Verbreite dich selbst“ ist das Motto von YouTube, dem wohl bekanntesten Videoportal im Internet. Seit der Gründung im Februar 2005 werden dort täglich 65 000 Videos hochgeladen und 100 Millionen angesehen. Hauptsächlich findet man auf dieser Website Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos und natürlich selbstgedrehte Filme. Die Videos sind in verschiedene Kategorien unterteilt, sodass jeder sofort Filme seines Geschmacks finden kann.
YouTube ist ideal, um der ganzen Welt zu zeigen, was man draufhat. Peinlich ist hier ein Fremdwort. Bestes Beispiel: Group Tekkan. Haben so gut wie nichts drauf und schaffen es zu Stefan Raab in die Sendung. Das Internet machts möglich.
Auch ich habe eine ersten Erfahrungen mit YouTube gemacht. Zuerst habe ich natürlich ein kleines Filmchen gedreht. Unglaubliche 2,24 Minuten, für die ich bestimmt über zwei Stunden gebraucht habe. Die Idee, ein Video zu machen, bekam ich, als ich aus Langeweile mal wieder nach guten Clips suchte. Ich war zuerst total missmutig, weil ich dachte, das schaffe ich nie, habe ich doch manchmal mit dem Computer noch einige Probleme. Dann erfuhr ich, dass das mit dem Windows Movie Maker ganz einfach sein soll. Dieses Programm kann man kostenlos herunterladen und das Filmen ist schon mit einer einfachen Webcam möglich. Zwar hatte ich anfänglich kleine Schwierigkeiten, was das Schneiden angeht, aber das hat dann auch einigermaßen geklappt.
Meine Idee für den Film? Ich hatte keine. So komisch das auch klingt. Das wird auch deutlich, ich hab mich nämlich einfach an meinen Schreibtisch gesetzt und die Kamera laufen lassen. Dann noch ein Paar Kommentare a la „Sendung mit der Maus“ eingeblendet und fertig.
Nachdem man sich bei YouTube angemeldet hat (auch dies ist kostenlos), kann man sein Video unter „My Account“ hochladen. Wenn man angemeldet ist, kann man zudem alle Filme bewerten, sich mit den Mitgliedern in Verbindung setzen und sogar Videos von Mitgliedern abonnieren. YouTube.com ist zwar komplett auf Englisch, aber trotzdem völlig unkompliziert.
Die Reaktion auf meinen Film war mir eigentlich weniger wichtig, weil für mich nur zählte, dass ich etwas produziert hatte. Trotzdem habe ich mich gefreut, dass meine Zuschauer so positiv reagierten. Deshalb drehe ich bald meinen nächsten Film. Denn YouTube ist kinderleicht – man muss nur über sich selbst lachen können…
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3 Kommentare zu diesem Artikel
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Auch sehr zu empfehlen ist dieses amüsante Video:
http://www.youtube.com/watch?v=oOxsNAjeN-A
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ehm, wieso steht da “am 13. November 2008″? das ist mindestens ein jahr her! das merkt man allein schon daran, dass die seite jetzt nicht mehr auf englisch ist;)
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Das Datum steht da, weil der Artikel an dem Tag hochgeladen wurde.
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