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Die Sozialistische Republik Vietnam, die etwa so groß ist wie Deutschland, ist heute stark geprägt vom Vietnamkrieg. Er dauerte von 1945 bis 1975 und richtete sich anfangs gegen die Kolonialmacht Frankreich. Als sie sich 1954 zurückzog, zerfiel das Land in das kommunistische Nordvietnam und eine Militärdiktatur im Süden.
Dann griffen die USA ein und unterstützten Südvietnam. Zwischen 1964 und 1969 kämpften sie besonders stark, mit über 500 000 Soldaten und chemischen Waffen, die sie zur Entlaubung und auch zum Auslöschen von Teilen der Bevölkerung einsetzten. Ab 1969 zogen sich die USA zurück. Die Vietnamesen kämpften jedoch weiter, bis 1975 der Süden kapitulierte.
Berühmt wurde dieser Krieg wegen des offensichtlichen Kraftunterschieds zwischen Vietnam und den USA, die zudem auf eine Weise kämpften, die heute vielerorts unmenschlich genannt wird. So wurde der Krieg, bei dem über fünf Millionen Menschen starben, zum Symbol für Ungerechtigkeit und Unterdrückung.
bpb.de
Mehr über den Vietnamkrieg erfährst du auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung.





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